Alltagshilfe
Waschen, Anziehen, Toilettengang, Essen, Wege, Einkaufen oder Haushalt.
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Für Angehörige
Wenn ein Angehöriger plötzlich Unterstützung braucht, entstehen viele Fragen gleichzeitig: Was ist dringend? Welches Hilfsmittel hilft wirklich? Was läuft über Rezept, Pflegegrad oder Pflegekasse? ADAM hilft, die Situation einzuordnen und den passenden nächsten Schritt vorzubereiten.
Angehörigen-Realitätscheck
Ein großer Teil der Pflege in Deutschland findet zuhause statt und wird durch Angehörige getragen. Pflege entsteht dabei selten nur aus einer einzelnen Aufgabe: Viele helfen im Alltag, behalten Risiken im Blick, koordinieren Termine und tragen gleichzeitig emotionale Verantwortung.
Waschen, Anziehen, Toilettengang, Essen, Wege, Einkaufen oder Haushalt.
Stürze, nächtliche Unruhe, Bad, Bett, Transfer, Orientierung oder Medikamente im Blick behalten.
Termine, Rezepte, Pflegekasse, Krankenkasse, Unterlagen, Anträge und Rückfragen koordinieren.
Heben, Umsetzen, Lagern, Aufstehen, Begleiten, Schieben oder Tragen.
Zuhören, beruhigen, Entscheidungen mittragen, Konflikte aushalten und Schuldgefühle auffangen.
ADAM kann vor allem dort helfen, wo aus Alltagssituationen ein Hilfsmittel-, Pflegebox-, Hausnotruf-, Rezept- oder Versorgungsbedarf wird.
Schnelle Orientierung
Wenn Pflege plötzlich nötig wird, hilft eine klare Reihenfolge. Nicht alles muss sofort perfekt gelöst sein – aber Sicherheit, Unterlagen und erste Versorgung sollten schnell greifbar werden.
Kann die Person sicher aufstehen, zur Toilette, duschen, schlafen, essen, atmen und kurze Wege gehen?
Bad, Bett, Transfer, Mobilität, Pflegeverbrauch, Schlaf/Atmung, Wunden oder Lagerung.
Rezept, Entlassbrief, Pflegegrad, Medikamentenplan, vorhandene Hilfsmittel und Versicherungsdaten.
Pflegeberatung, Pflegedienst, Angehörige, Nachbarn, ADAM, Kostenträger oder Hausnotruf prüfen.
Hilfsmittelfinder, Rezept einreichen, Pflegebox, Beratung, Hausnotruf anfragen oder Wohnsituation klären.
Bei einer akut aufgetretenen Pflegesituation kann Pflegeunterstützungsgeld für eine kurze Arbeitsverhinderung relevant sein. Bitte frühzeitig bei der Pflegekasse prüfen.
Bei akuter Gefahr, schweren Beschwerden oder medizinischem Notfall bitte sofort den Notruf oder ärztliche Hilfe kontaktieren.
Entlastung im Alltag erkennen
Hilfsmittel können Angehörige entlasten, wenn wiederkehrende Alltagssituationen unsicher, körperlich schwer oder organisatorisch kaum noch tragbar werden.
Unterstützung annehmen
Unterstützung bedeutet nicht, weniger zu helfen. Sie sorgt dafür, dass Pflege zuhause länger tragfähig, sicherer und weniger überfordernd bleibt.
Hilft, Leistungen, Zuständigkeiten und nächste Schritte bei Pflegebedürftigkeit besser zu verstehen. Angehörige können mit Zustimmung der pflegebedürftigen Person einbezogen werden.
Pflegekassen bieten kostenfreie Kurse an, die praktische Sicherheit bei häuslicher Pflege, Transfer, Lagerung, Hygiene und Belastung geben können.
Bei häuslicher Pflege kann ein monatlicher Entlastungsbetrag von bis zu 131 € für anerkannte Angebote relevant sein.
Seit Juli 2025 steht für beide Leistungen ein gemeinsamer Jahresbetrag von bis zu 3.539 € bereit, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
Verbrauchsmaterial und Pflegehilfsmittel können den Pflegealltag hygienischer und planbarer machen.
Ein Hausnotruf kann Sicherheit geben, wenn eine Person allein zuhause ist oder Angehörige nicht ständig vor Ort sein können. Über ADAM kann ein Hausnotruf angefragt werden.
Koordination aus der Distanz
Viele Angehörige unterstützen aus einer anderen Stadt oder mit begrenzter Zeit vor Ort. Dann helfen klare Zuständigkeiten, digitale Unterlagen und verlässliche Ansprechpersonen.
Wer kann kurzfristig nachsehen, Maße nehmen oder Fotos machen?
Was hat sich wirklich verändert: Bad, Bett, Wege, Medikamente, Pflegeverbrauch oder Sicherheit?
Rezept, Entlassbrief, Pflegegrad, Hilfsmittelnummer, Fotos und Versicherungsdaten zentral bereithalten.
Wenn Alleinsein oder Sturzrisiko Thema sind, kann über ADAM ein Hausnotruf angefragt werden.
Wer spricht mit Arzt, Pflegekasse, Pflegedienst, ADAM oder Angehörigen?
ADAM kann bei Hilfsmittelbedarf, Pflegebox, Rezeptweg und versorgungsbezogener Kommunikation unterstützen.
Belastung wahrnehmen
Dieser Check ersetzt keine Beratung oder medizinische Einschätzung. Er hilft Angehörigen, Belastung und mögliche Entlastungspunkte bewusster wahrzunehmen.
Aufstehen, Umsetzen, Lagern oder Begleiten kostet Kraft und belastet Rücken, Schultern oder Knie.
Schlaf, Termine, Arbeit oder Pausen werden dauerhaft verschoben.
Bad, Nacht, Sturzrisiko, Alleinsein oder Orientierung beschäftigen Sie täglich.
Handschuhe, Desinfektion, Bettschutzeinlagen oder Schutzmaterial müssen ständig nachgekauft werden.
Niemand weiß genau, wer Rezept, Pflegekasse, Krankenkasse, Pflegedienst oder Hilfsmittel koordiniert.
ADAM an Ihrer Seite
ADAM hilft Angehörigen, aus einer belastenden Alltagssituation einen konkreten nächsten Versorgungsschritt zu machen – von Hilfsmittel und Pflegebox bis Rezeptweg, Kostenträger-Kommunikation oder Hausnotruf-Anfrage.
Aus „wir wissen nicht weiter“ wird ein konkreterer Bedarf: Bad, Bett, Mobilität, Transfer, Pflegebox, Schlaf & Atmung, Hausnotruf oder Rezeptweg.
ADAM hilft, geeignete Produktbereiche und Versorgungswege verständlich einzuordnen.
Wenn Rezept, HMV-Nummer, Entlassbrief oder Pflegegrad vorliegen, kann ADAM den nächsten Versorgungsschritt vorbereiten.
ADAM koordiniert die versorgungsbezogene Kommunikation mit Krankenkassen, Pflegekassen oder Kostenträgern im Rahmen der Hilfsmittelversorgung.
Wenn Pflegeverbrauchsmaterial regelmäßig gebraucht wird, hilft der Pflegebox-Konfigurator, den Bedarf strukturiert vorzubereiten.
Wenn Sicherheit zuhause ein Thema ist, kann über ADAM ein Hausnotruf angefragt werden.
Lieferung, Anpassung, Einweisung, Rückfragen oder weitere Abstimmung werden verständlich vorbereitet.
ADAM ersetzt keine Pflegeberatung, medizinische Diagnose, Notrufstelle oder Rechtsberatung. Wir helfen bei Hilfsmitteln, Pflegebox, Hausnotruf-Anfrage, Unterlagen und versorgungsbezogenen nächsten Schritten.
Angehörigen-Unterlagenmappe
Je klarer Situation, Unterlagen und Ansprechpersonen sind, desto leichter lässt sich der nächste Versorgungsschritt vorbereiten.
Name, Alter, Wohnsituation und wer als Kontaktperson erreichbar ist.
Bad, Bett, Mobilität, Transfer, Atmung, Pflegeverbrauch, Hausnotruf oder Sicherheit.
Hilft, medizinische Ausgangslage und mögliche Versorgung einzuordnen.
Relevant für Pflegekasse, Pflegebox, Pflegehilfsmittel und weitere Leistungen.
Was ist bereits vorhanden, was passt nicht mehr, was fehlt?
Wo müssen Angehörige heben, stützen, lagern oder begleiten?
Hilfreich bei Bad, Bett, Transfer, Lifter, Rampe, Hausnotruf oder Wohnumfeld.
Wer spricht mit Arzt, Pflegekasse, Krankenkasse, Pflegedienst oder ADAM?
Klinikentlassung, Sturzrisiko, fehlende Versorgung, Alleinsein oder kurzfristiger Bedarf.
Frühzeitig kennen
Viele Entlastungsmöglichkeiten werden erst genutzt, wenn die Belastung schon hoch ist. Diese Übersicht hilft, wichtige Begriffe früh zu kennen und bei Pflegekasse oder Beratung gezielt nachzufragen.
Pflegebedürftige und pflegende Angehörige können Beratung nutzen. Für Angehörige ist dabei grundsätzlich die Zustimmung der pflegebedürftigen Person wichtig.
Pflegekassen bieten unentgeltliche Schulungen für Menschen an, die andere pflegen – zum Beispiel zu Transfer, Lagerung, Hygiene oder Entlastung.
Bei häuslicher Pflege kann ein monatlicher Betrag von bis zu 131 € für anerkannte Unterstützungsangebote relevant sein.
Seit Juli 2025 kann ein gemeinsamer Jahresbetrag von bis zu 3.539 € relevant sein, wenn die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind.
Pflegehilfsmittel können Pflege erleichtern, Beschwerden lindern oder mehr Selbstständigkeit unterstützen. Die Pflegekasse prüft den Anspruch.
Bei Pflegegrad und häuslicher Pflege können bis zu 42 € monatlich für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel relevant sein.
ADAM ersetzt keine Pflegeberatung, kann aber bei Hilfsmittelbedarf, Pflegebox, Hausnotruf-Anfrage und Versorgungsschritten unterstützen.
ADAM Begleitung
Von der ersten Anfrage bis zur praktischen Versorgung: ADAM hilft Angehörigen, Bedarf, Unterlagen, Hilfsmittel, Pflegebox, Hausnotruf und Kommunikation rund um die Versorgung strukturiert vorzubereiten.
Situation schildernWas ist passiert, was fällt schwer, was ist dringend?
Bedarf einordnenBad, Bett, Mobilität, Transfer, Pflegebox, Atmung, Lagerung, Hausnotruf oder Rezeptweg.
Unterlagen prüfenRezept, Pflegegrad, Entlassbrief, HMV-Nummer, Fotos, Maße oder Versicherungsdaten.
Versorgungsweg vorbereitenDirektkauf, Rezept, Pflegekasse, Pflegebox, Hausnotruf-Anfrage, Beratung oder Hilfsmittelfinder.
Kommunikation koordinierenADAM begleitet die versorgungsbezogene Abstimmung mit Kostenträgern im Rahmen der Versorgung.
Hilfsmittel nutzbar machenLieferung, Einweisung, Anpassung oder weitere Rückfragen verständlich vorbereiten.
Passenden Einstieg wählen
Wählen Sie den Einstieg, der Ihrer aktuellen Lage am nächsten kommt.
Kurze Antworten zur Orientierung. Pflege, Hilfsmittel und Leistungen hängen immer von Situation, Bedarf und zuständigen Stellen ab.
Beginnen Sie mit Sicherheit, Dringlichkeit und Unterlagen: Kann die Person aufstehen, zur Toilette, duschen, schlafen und kurze Wege gehen? Gibt es Rezept, Entlassbrief, Pflegegrad oder vorhandene Hilfsmittel? Danach lässt sich der nächste Schritt besser einordnen.
Je nach Situation können Transferhilfen, Aufstehhilfen, Pflegebetten, Lagerungshilfen, Patientenlifter, Bad- und WC-Hilfen, Rollatoren oder Rollstühle entlasten. Entscheidend ist, wo körperliche Belastung entsteht.
Wenn Heben, Stützen oder Umlagern regelmäßig körperlich belastet, unsicher wird oder Sturzgefahr entsteht, sollte Unterstützung geprüft werden. Das kann Pflegeberatung, Pflegedienst, Hilfsmittel oder persönliche Beratung umfassen.
Ja. Angehörige können die Situation schildern und erste Informationen weitergeben. Für bestimmte Schritte können Zustimmung, Unterlagen oder direkte Abstimmung mit der betroffenen Person erforderlich sein.
Helfen können Rezept, Entlassbrief, Pflegegrad-Bescheid, Hilfsmittelnummer, Fotos, Maße, Versicherungsdaten, Informationen zu vorhandenen Hilfsmitteln und eine kurze Beschreibung der Alltagssituation.
Pflegeberatung informiert umfassend zu Pflegeleistungen und Organisation der Pflege. ADAM unterstützt bei Hilfsmitteln, Pflegebox, Hausnotruf-Anfrage, Rezeptweg, Unterlagen und versorgungsbezogenen nächsten Schritten.
Relevant sein können Pflegeberatung, Pflegekurse, Entlastungsbetrag, Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege, Pflegehilfsmittel, Pflegebox, Pflegedienst oder weitere Angebote vor Ort. Die zuständige Pflegekasse kann verbindlich beraten.
Bestimmen Sie eine Kontaktperson vor Ort, sammeln Sie Unterlagen digital, klären Sie Fotos oder Maße der Wohnsituation und prüfen Sie Sicherheitsthemen wie Hausnotruf. ADAM kann bei Hilfsmittelbedarf, Pflegebox und Versorgungsschritten unterstützen.
Warnzeichen können dauerhafte körperliche Belastung, fehlende Erholung, ständige Sorge um Sicherheit, unklare Zuständigkeiten oder häufige Krisensituationen sein. Dann sollte Unterstützung früh einbezogen werden.
Ja. Wenn Sicherheit zuhause ein Thema ist, kann über ADAM ein Hausnotruf angefragt werden. ADAM hilft, den Bedarf im Zusammenhang mit der Versorgung einzuordnen. Bei einem akuten Notfall ist weiterhin sofort der öffentliche Notruf zu kontaktieren.
Oft hilft es, nicht mit dem Produkt zu beginnen, sondern mit dem Alltag: Was soll leichter, sicherer oder selbstständiger werden? Eine ruhige Beratung kann helfen, Nutzen und Bedenken gemeinsam zu besprechen.
Priorisieren Sie zuerst Sicherheit und körperliche Belastung: Sturzgefahr, Bad, Transfer, Pflege im Bett, Atmung oder Alleinsein. Danach können Hilfsmittel, Pflegebox, Hausnotruf, Rezeptweg oder Beratung gezielt vorbereitet werden.
Persönliche Unterstützung
Beschreiben Sie kurz die Situation Ihres Angehörigen. ADAM hilft, Hilfsmittelbedarf, Pflegebox, Hausnotruf-Anfrage, Rezeptweg und nächste Versorgungsschritte verständlich vorzubereiten.
Ruhig. Verständlich. Angehörige mitgedacht.